GESTERN. HEUTE. MORGEN. Heidrichsmühle

Bereits seit dem Mittelalter hatten Mühlen eine große Bedeutung für Brandenburg an der Havel. Ihr Zentrum lag südlich des Doms, wo im frühen 13. Jahrhundert eigens ein Verbindungs- und Staudamm errichtet wurde. Herausgehoben war dabei die „große Mühle“, die 1900 in den Besitz von Franz Alexander Heidrich überging. Erst 1993 endete mit der Schließung der Brandenburger Mühlenwerke die rund 800-jährige Tradition. Lag das Objekt seitdem brach, hatte es sich die Loft Bau GmbH im Jahr 2002 zum Anspruch gemacht, dieses Zeugnis der Industriearchitektur wieder zu einem lebendigen Bestandteil der Stadt werden zu lassen.

Geschichte

Am Standort der heutigen Heidrichsmühle befand sich ursprünglich die “Große Mühle”, erstmals 1324 erwähnt. Franz Heidrich erwarb 1899 das Mühlengebäude. Immer wieder umgebaut und mit neuer Technik ausgestattet wurde 1917/18 der zweigeschossige Speicher abgerissen und durch einen fünfgeschossigen Neubau ersetzt. Im Zuge der allgemeinen Verstaatlichung in der DDR wurde die Heidrichsmühle 1972 zur “VEB Havelmühle”, welche 1988 stillgelegt wurde. Nach der politischen Wende 1989 wurde die Mühle wieder der Familie Heidrich rückübertragen.

Revitalisierung

Die LOFT-BAU GMBH erwarb im März 2002 die Heidrichsmühle. Seitdem sind hochwertige Lofts mit zeitgemäßem Komfort hinter historischer Fassade, nachhaltigem und wirtschaftlichem Energiekonzepten und großzügigem Raumgefühl entstanden. Dazu gehören auch Lifts direkt in die Wohnung, ein Liegeplatz für das Boot sowie ein hochwertiger, in sich geschlossener Garagenhof mit Stellplatzanlage. Da die Heidrichsmühle ein anerkanntes Einzeldenkmal ist, sind die Erwerber in den Genuss der erhöhten steuerlichen Abschreibung gekommen (sogenannte Denkmal-AfA).